ich kann dir sagen wie es bei mir war:
2015 gab es die x-trainer frisch am markt, die einzige alternaive war die freeride.
ich bin nicht sonderlich groß und habe bei den "full size" sportenduros immer das
problem, dass ich mit meinen kurzen haxen immer zu spät auf den boden komme.
und daher entsprechend oft auf der nase liege.
und, ich wollte unbedingt einen 2-takt ausprobieren.
der freeride 2-takt motor taugt mir nicht, also wurde es die beta.
mir war bei kauf sehr wohl bewusst, dass ich in das fahrwerk investieren werde.
dafür war die x-trainer gegenüber der RR auch deutlich günsitger.
das nachgerüstete fahrwerk (kayaba/fox) hat zwar diese preisdifferenz aufgebraucht,
dafür habe ich jetzt ein mopped, was meinen wünschen voll und ganz entspricht.
da ich meine moppeds in aller regel lange zeit fahre, empfinde ich die investition in das
fahrwerk als angemessen und kann das gut verschmerzen.
was das prospekt nicht hergibt: der unterschied zwischen RR und x-trainer beim fahren
ist enorm! wenn du 1:1 wechselst, fühlt sich die RR klobig und schwerfällig an. das steht
in keinem prospekt.
dass viel am fahrwerk gemacht wird hat in meinen augen einen konkreten grund:
wenn jemand von einer aktuellen sportenduro auf die x-trainer wechselt, dann weiss
derjenige in aller regel, was so ein fahrwerk leisten kann. und davon ist das, was bei der
x-trainer verbaut ist, sehr weit entfernt.
anfänger, wiedereinsteiger und umsteiger kennen die leistungsfähigkeit eines guten
sportenduro fahrwerkes in aller regel nicht, die sind mit dem was geboten wird zufrieden.
ist nur eine theorie, aber die erscheint mir plausibel.
inzwischen gibts die GASGAS ranger, eine echte kampfansage zur x-trainer. hier
ist kayaba vorne/hinten verbaut. wäre aktuell vermutlich meine wahl.