Hallo Neimans,
lass uns mal bei Adam und Eva anfangen, in der Hoffnung, dass es bei der Lösungsfindung hilft.
Du greifst die Frequenz am Zündgeber der Zündung ab.
Also wenn bei der 300'er eine Frequenz von 17Hz, also 17 Schhwingungen pro Sekunde gemessen werden, komme ich mit
17 * 60 sek/min = 1020 U/min sofern ein direkter linearer Zusammenhang zwischen der Frequenz die du gemessen hast und der Drehzahl besteht. Das ist, je nach Bauart, ein durchaus plausibler Wert für die Leerlaufdrehzahl bei einem Einzylinder.
Wenn ich die gleiche Rechnung bei der 430'er aufmache, dann komme ich auf 1.200 * 50 = 72.000 U/min. Eindeutig zu hoch für einen Motorradmotor.
Wo steckt also der Fehler?
* gibt es einen linearen Zusammenhang zwischen der Frequenz am Inplusgeber und der Drehzahl des Motors?
* oder wird die Info über die Drehzahl anders übermittelt, beispielsweise Pulsweitenmodulation?
* hast du die Frequenz gemessen oder auch auf dem Osziloskop angesehen?
* eventuell den falschen Anschluss erwischt? Was immer es auch sein könnte
Und als Notlösung, sofern die Drehzahl des Motors auch bei der 430'er in einem linearem Zusammenhang zur Frequenz am Impulsgeber steht, bleibt immer noch die Möglichkeit einen Frequenzteiler einzubauen.
Hoffe du kommst ein wenig weiter bei der Fehlersuche
Gruß
CJ