Servus zusammen,
beim Ingolstädter Hallentrial in diesem Jahr, hatte mein BETA-Händler alle SWM Enduro`s und Sumo´s zum Anfassen und Draufsetzen dabei. Die sahen aber mal gar nicht schlampig aus, und der Preis ist schon eine Ansage. Klar ist das nicht die neueste Technik, dafür aber robust. Und sind wir uns doch mal ehrlich, wenn ich mir eine 600 + ccm Enduro kaufe, dann habe ich wohl eher nicht den Drang am Erzberg in der ersten Startreihe zu stehen? Mit so einer Karre fahre ich in die Arbeit, zur Uni, an die Eisdiele, mal in die Sandgrube und evtl. in den Urlaub. Ist halt ein klassisches Gerät für alles.
Bis August diesen Jahres stand auf meiner Alltagsmopedwunschliste ganz oben die KTM 690 Enduro, die HusKTM 701 stand gleich eine halbe Stufe tiefer, auf dem zweiten Platz stand die 600er SWM (also die RS650) und dann kam meine neue Süsse auf dem (damals) dritten Rang.
Ich habe mir dann nochmal nen Tag freigenommen und bin zuerst die KTM und gleich danach die SWM Probegefahren. Meine Eindrücke hatte ich im
Offroadforum (Vorletzter Beitrag) beschrieben.
Danach habe ich das ganze nochmal Sacken lassen und bin zu der Erkenntnis gekommen:
Den ganze "geilen Schnickschnack" Mördergabel, Weltraumfederbein, 4321 unterschiedliche Mappings, Leistung wie bekloppt (bei der KTM zumindest).........brauch ich gar nicht. Denn wenn ich so im Normalomodus auf der Landstrasse unterwegs bin.....und ich fahre halt nur mit dem Trialhelm........dann fahr ich zwischen 85 und 105KM/h schnell.
Und ganz plötzlich drehte sich meine Alltagsmopedwunschliste um.
Das Thema Wiederverkauf ist immer dann schmerzlich, wenn man das Moped in der Zeit in der man es sein Eigen nannte.....nicht so genutzt hat wie man es sich beim damaligen Neukauf "Erträumt" hatte. Aber auch diese bittere Pille schluckt man dann letztendlich doch......weil das nächste Moped das man sich kauft ja erst mal so richtig geil ist
Häpi Wikänd