Selten so nen

gesehen. Da wird eine RR 125 2T im "ready to race" Zustand, kurz übersetzt und mit Stollenreifen auf der Strasse bewegt um den Verbrauch zu messen. Das Fahrzeug gehört da nicht hin, sondern auf den Offroad-Track. Ist etwa so, wie wenn Du mit dem Allradauto meiner Frau die kurze Geländeübersetzung reinmachst, damit auf die Autobahn gehst und dich hinterher beschwerst, dass der Hemi 40 Liter reingurgelt. Im Normalmodus wär das mit 11,5 gegangen.
In Österreich, wo das offensichtlich stattfindet, wird bei einer sachkundigen Kontrolle das Kennzeichen eh gleich wegkonfisziert.
Der Typ kann nicht mal fahren, kuppelt mit der ganzern Hand, hat keine Finger auf Kupplung und Bremse und macht bei Schalten auch noch das Gas zu.
Wer das ernst nimmt, hat keinen Bezug zur gelebten Realität im Offroadsport sondern sein Motorrad know how aus den Social Media oder ausm Katalog.
Das ist eines von mehreren Videos von Ahnungslosen, die in der letzten Zeit in der Alpenrepublik abgeliefert worden sind. Der Hintergund ist klar: KTM hat im Jahr 2015 die Produktion von homologierten 125ern eingestellt. Die sind jetzt, nach 7 Jahren, alle kaputt. Jetzt suchen die Protagonisten, die im Gelände nicht fahren können und wollen, sondern lieber abends das Neubauviertel wachmachen, neues Material. Und dann kommt sowas raus.
Warum KTM dieses Segment seitdem ignoriert, wird auch klar.
Null Punkte dafür von meiner Seite.
@ blackcat (soll Dein Nickname irgendwie witzig sein?), wenn Du den Verbauch einer ungedrosselten Sportenduro mit 15 + xx PS, die zudem auch nicht artgerecht bewegt wird, skandalös findest, gibt es immer noch die RR/SPM 125 4T mit einem Verbauch unter 3 Litern. Und das alles völlig legal.
Frank