Moin,
an der gesamten Basis hat sich seit Markteinführung nicht viel geändert.
Die XT war schon bei Einführung gut gelungen; ob Du auf das, was mit der Modellpflege bis heute geändert wurde, Wert legst, musst Du selbst entscheiden.
Fahrwerk ist unverändert geblieben.
Motor ist bis auf Details bis 2019 gleich geblieben; ab 2020 gab es eine Ausgleichswelle.
Und ab 2018 gab es meines Wissens eine leichtgängigere Kupplungsarmatur (Geberpumpe am Lenker).
Meine Erfahrungen dazu:
Ich besitze eine XT 300 MJ2018.
Davor bin ich allerdings schon eine 2016er probe gefahren (Danke an Könich

).
Ich fand die Kupplung nicht wirklich anstrengend - hängt wohl auch von der körperlichen Fitness des Fahrers ab.
Schon die erste Variante funktioniert gut; für persönlichen Komfort kannst Du die Handpumpe der späteren Baujahre sonst nachrüsten.
Die Ausgleichswelle ist bei dem kleinvolumigen Motor aus meiner Sicht schlicht überflüssig.
Auch ohne läuft sogar die "große" 300er absolut komfortabel.
Das Batterieproblem der Tachoeinheit haben auch die neueren Versionen bis 2019.
Ob es danach besser geworden ist, weiß ich nicht.
Die Auswirkungen sind aus meiner Sicht zu verschmerzen:
- die Uhrzeit steht nach jedem Neustart auf 12 Uhr
- der Tageskilometerzähler beginnt neu zu zählen
Ich wechsle darum die Batterie nicht mehr - bringt eh nichts ...
Die Informationen, die ein Tacho nach alter Väter Sitte immer liefern sollte, liefert er auch ohne Batterie:
- Geschwindigkeit und Gesamtkilometer
Es spricht also nichts gegen eine gut gepflegte XT aus 2016-2017.
Gruß
MM